Tullamore Dew

Heute möchte ich euch mal etwas zum Tullamore Dew schreiben. Ich gehe davon aus, dass jeder diesen irischen Whiskey schon mindestens einmal probiert oder gesehen hat. Zumindest unbewusst. Denn prinzipiell gibt es ihn fast in jedem Supermarkt und in nahezu allen Bars. Zwar wird der Tullamore Dew als feinster irischer Whiskey angepriesen doch dem wollen wir an dieser Stelle mal auf den Grund gehen.




Anmerkung der Redaktion:
Eifrigen Lesern unserer Seite ist sicherlich aufgefallen, dass Whiskey teilweise mit und ohne e (Whisky) geschrieben wird. Beim Tullamore wird explizit Whiskey geschrieben, da es sich um einen irischen Whiskey handelt. Schottische Whiskys werden im Gegensatz ohne e geschrieben.

der grüne Tullamore DEW

Foto © Whiskey-Test.de

Herkunft des Tullamore Dew:

1829 gründete Michael Molloy die Tullamore-Destillerie im gleichnamigen irischen Ort Tullamore.
Das Aushängeschild der von Daniel Edmond Williams geprägten Marke ist der Tullamore D.E.W. Dieser wird auch seit Ende 2014 wieder in Tullamore hergestellt. Zwischenzeitliche erfolgte die Produktion in Midleton.

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Eigenschaften des Tullamore Dew:

Dieser bekannte irische Blend setzt sich aus drei verschiedenen Whiskey-Typen zusammen:
Pot Still Whiskey, Grain Whiskey und Malt Whiskey. Wie für irische Whiskeys üblich erfolgen dabei drei Destillationsgänge. Anschließend werden die Destillate nach einer nicht genannten Reifezeit in ehemalige Oloroso-Sherry- und Bourbonfässern eingelagert.

der grüne Tullamore DEW von der Seite

Foto © Whiskey-Test.de

Verkostung des grünen, drei Jahre alten Irish Whiskey:

Der Tullamore mit dem grünen Etikett, hat eine sehr goldene Farbe, allerdings wurde hier mit Farbstoffen nachgeholfen. Er enthält 40% Alkohol und diese merkt man ihm auch an, da er leider nur 3 Jahre gereift ist.
Nosing:
Es steigt einem zuerst ein leicht rauchiger, malziger Geruch in die Nase. Dabei kommt der Ire einem sehr fein und zart vor.
Tasting:
Im Geschmack ist der günstigste Tullamore sehr vollmundig und leider auch recht alkoholisch. Er ist leicht rauchig aber auch sehr malzig. Der Geschmack hält sich aber überraschend lange am Gaumen.
Es mag zwar Leute geben, die den Tullamore pur trinken. Ich würde aber empfehlen ihn mit etwas Wasser zu verdünnen um in etwas zarter zu machen. Er schmeckt zwar stark nach Alkohol aber mit etwas Wasser lässt sich dieses Problem lösen und der „eigentliche“ Geschmack überzeugt. Allerdings würde ich den Tullamore nie mit Cola mischen. Dies harmoniert meiner Meinung nach nicht.

Fazit:
Kein edler Tropfen aber mit Wasser oder etwas Eis lässt sich ein Gläschen schon mal trinken.

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