Highland Park 12 Test

Highland Park 12 mit Historie und Tasting Notes

Vorstellung des Highland Park 12. Der 12 Jahre alte Highland Park ist einer der beliebtesten Scotch. Anders als der Name vermuten lässt stammt er nicht aus den Highlands, wie etwa der Dalwhinnie 15 oder der Glenlivet 12 sondern von der Insel Orkney. Hier erfahrt Ihr was den Highland Park 12 auszeichnet und was ihn so beliebt macht.

Die Geschichte des Highland Park 12

Den Ursprung nimmt die nördlichste Whiskybrennerei Schottlands in Kirkwall auf der Insel Orkney im Jahr 1798. Damals begann Magnus Eunson auf dem heutigen Gelände der Highland Park-Brennerei illegal Whisky herzustellen. Da es sich bei Eunson um den Kirchenältesten handelte, kam er einige Zeit ungestraft mit der illegalen Whisky-Herstellung davon. Der Legende nach wurde er beinahe bei einer nicht angekündigten Steuerfahndung ertappt. Während die Fässer noch im Gang seiner Kirche standen konnte Eunson angeblich noch schnell einen Sargdeckel über die Whisky-Fässer werfen, so dass diese nicht entdeckt wurden. Die Steuerfahnder konnte er mit einer Horrorgeschichte von Pocken und der Plage anschließend abwimmeln.




Nachdem im Jahr 1825 Robert Borwick die heutige Brennerei erbauen ließ, erhielt diese 1826 ihre offizielle Lizenz zum Whisky brennen. Bis 1869 blieb die Highland Park-Brennerei  im Familienbesitz der Borwicks. Anschließend folgten einige Besitzerwechsel.

Im Jahr 1890 übernahm James Grant die Brennerei und erweiterte 1898 die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier Stück. Von 1918 bis 1937 war die Brennerei stillgelegt.

In den Jahren 1997 bis 2005 wurde Highland Park von Mitarbeitern der Scapa Destillerie betrieben, im Gegenzug dafür durften sie die Lagerhäuser mitbenutzen.

Die letzten 200 Jahre gab es eine Brennereikatze, allerdings verstarb die letzte, welche auf den Namen Barley hörte bei einem Autounfall. Einen Nachfolger wird es nicht geben. Daher wird die Tradition seit 2006 nicht mehr fortgesetzt.

Eine Flasche Highland Park 12 Jahre

Foto © Whiskey-Test.de

Highland Park 12 Produktion

Der wichtigste Whisky und Standardabfüllung im Sortiment von Highland Park wurde 1979 urheberrechtlich geschützt.

Der 12 jährige Single Malt reift 12 Jahre lang in First Fill und Refill Sherryfässern. Das Wasser stammt aus der Cattie Maggies Quelle. Diese liegt auf Orkney nahe der Brennerei und ist für sein reines aber „hartes“ Wasser bekannt. Ebenso ist Highland Park eine der wenigen Brennereien mit eigenen Malzböden. Dabei wird auch rauchiges Malz verwendet. Das Torf wird sorgfältig aus dem Hobbister Moor ausgewählt. Der 12 jährige Highland Park verfügt über einen Alkoholgehalt von 40 Prozent, wird gefärbt und kühlgefiltert.

Highland Park 12 Tasting Notes

Nosing: Ich persönlich finde den Geruch eher zurückhalten mit ganz minimalen Rauchspuren etwas Süße aber auch leichten Sherry Nuancen.

Geschmack: Geschmacklich ist er im Gegensatz zum Nosing sehr vollmundig, er wirkt sehr rund mit zart rauchiger Süße, Heidekraut, Vanille und leichter Eiche.

Abgang:  In seinem Finish ist der Highland Park 12 holzig, würzig mit viel Heidekraut.

Highland Park 12 zum besten Preis

Fazit zum Highland Park 12

Für ca. 30 Euro erhält man einen gut abgestimmten Single Malt, der Süße und Rauchigkeit gelungen vereint.

Jeder der ihn nicht kennt sollte ihn ein Mal probieren.

Der Whiskyexperte Michael Jackson sagt: „The greatest all-rounder in the world of malt whisky„.

Highland Park 12 zum besten Preis

Highland Park 12 Test
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