Teacher´s Highland Cream

Habe heute in meiner kleinen Bar durch Zufall eine sehr alte Flasche Teacher´s Highland Cream entdeckt. Aus welchem Jahr dieser Blended Whisky genau stammt, kann ich leider nicht sagen, müsste aber Anfang der 90ger bzw. Ende der 80ger gewesen sein. Unter Whiskykennern geht ja die Meinung um, dass die Teacher´s Produkte in Laufe der Jahre sehr an Geschmack eingebüßt haben.

Doch so weit so gut, der Whisky hat eine sehr schöne goldene Farbe und soll einen Malt-Anteil von 45 Prozent haben, was für einen Blend außergewöhnlich viel ist. Normalerweise werden bei Blends geringe Malt-Anteile verwendet,  da dies kostengünstiger ist. Deshalb wird Teacher’s auch oft „The Generous Scot“ zu Deutsch „Der großzügige Schotte“ genannt.

Der Teachers besteht zudem aus einem Verschnitt aus Ardmore (Malt Whisky) und Glendronach(Grain).

Die Flasche des Teacher’s Highland Cream enthält 1Liter Whisky, was für einen Teacher´s doch etwas ungewöhnlich ist, da diese meist nur 0,7 Liter enthalten.

Eine Flasche Teacher´s Highland Cream auf einem Balkon

Foto © Whiskey-Test.de

Der erste Eindruck des Blend durch die Nase offenbarte einen fruchtigen, dezent torfigen, so wie etwas öligen Geruch.




Der Geschmack des Teacher´s Highland Cream  ist stark malzig, bedingt durch den hohen Malt-Anteil, zudem sowohl leicht rauchig, als auch ein bisschen süß, aber auch deutlich alkoholisch.

Das Finishing ist etwas rauchig und holzig, allerdings hält sich der Abgang nur kurz.
Fazit:
Für einen Whisky um die 16€ erhält man einen annehmbaren Blend, den man sich gerne mal nach Feierabend genehmigen kann. Allerdings wird man als Liebhaber von guten Single Malt Whiskys doch etwas enttäuscht sein. Nichts desto trotz bleibt der Teacher´s Highland Cream  für seinen Preis ein ordentlicher Whisky, um den es zu schade ist, ihn mit Cola zu verdünnen.

Teacher´s Highland Cream zum besten Preis

Urteil 75%

One thought on “Teacher´s Highland Cream

  1. Die Beurteilung kann ich nur voll unterstreichen. Für einen „normalen“ Blend hat dieser eine Tendenz zu hohem Malzanteil und entsprechendem Geschmack und kommt in der Wertschätzung im allgemeinen zu schlecht weg.

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